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Grußworte und Meinungen
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So urteilen prominente Kölner Bürger über die kölsche Sessions-Chronik DAT WOR ET:
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Jan Brügelmann (Ehrenvorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums):
"Am Aschermittwoch ist alles vorbei..." (Fast) Jedem Freund des Kölner Karnevals ist dieses Lied bekannt. Und es stimmt ja auch: Im Karneval geht es zu wie im Leben - vorbei ist vorbei, fort mit der Pappnase am Aschermittwoch, die Session - Schnee von gestern. Wirklich? Ist alles vergessen, wenn das letzte Alaaf verhallte?
Durchaus nicht, denn alles hat seine Geschichte, auch der Kölner Karneval, deren sich immer wieder Autoren als hervorragende Kenner unseres Heimatfestes annehmen. Doch eine Sessions-Chronik Tag für Tag über die Veranstaltungen der Karnevalsgesellschaften - so sie denn mitmachen - berichtend, das gab es noch nicht. Deshalb ist die Chronik eine über die Jahre für die Geschichtsschreibung des Kölner Karnevals immer wertvoller werdende Dokumentation.
Man stelle sich nur vor, es läge eine solche Chronik seit 1945 oder schon nach 1918 vor: Welch eine weitere Fundgrube nicht nur für die einzelnen Gesellschaften als Veranstalter, sondern für Historiker und Autoren!
Allein dies ist ein Grund, der kölschen Sessions-Chronik einen guten Start und viele Leser zu wünschen.
Kölle Alaaf und ein Glückauf der Chronik
(entnommen aus "Dat wor et... Die Kölsche Sessions-Chronik", Ausgabe 1997) |
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Ralf Bernd Assenmacher (Vorsitzender der "Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums"):
Dat wor et...? Nein! Dat iss et! Karnevalisten blicken nach vorn, bereiten sich auf die nächste Session vor, planen, diskutieren, müssen die Probleme lösen, die man bereits aus der vergangenen Session kennt. Dann ist es sehr tröstlich, im Bericht über die gerade vergangene Session nachzulesen, daß es auch vor einem Jahr gelungen ist, die Probleme zu lösen und "Spaß an d'r Freud" zu haben. Das motiviert ungemein.
Hierin liegt der Erfolg des Bandes, in dem wir uns alle wiederfinden, im Bild und im Text. Mit der Fülle seiner Informationen wird er darüber hinaus für die Brauchtumsforschung bald unentbehrlich sein. Und er bestätigt uns, daß wir Kölner in unserer fünften Jahreszeit die Stadt in ein Fest verwandeln. Welche Fülle von Vereinen, Gruppen und Veranstaltungen auf allen Ebenen unserer Gesellschaft schildern die folgenden Seiten!
Darunter finden Sie auch das Kapitel mit dem Rückblick auf das Tun der "Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums". Wir bemühen uns von der Betreuung der Schull- un Veedelszög bis zu unseren erfolgreichen Schülerarbeitsheften, die Wurzeln des vaterstädtischen Festes und der kölschen Muttersprache zu pflegen. Allen, die uns dabei helfen, sei auch hier gedankt!
(entnommen aus "Dat wor et... Die Kölsche Sessions-Chronik", Ausgabe 1999) |
Fritz Schramma (Oberbürgermeister der Stadt Köln):
"Am Aschermittwoch ist alles vorbei..." – so beginnt wohl das traurigste Karnevalslied, das meistens erst dann angestimmt wird, wenn es heißt, Abschied zu nehmen von unserer ach so schönen fünften Jahreszeit. Doch für die Herausgeber der Kölschen Sessions-Chronik "Dat wor et!" wor et dat ävver noch nit, denn sie sind damit beschäftigt, die gesamte Fastelovendszick noch einmal in Wort und Bild aufzuarbeiten.
Zwischen dem Elften im Elften und Aschermittwoch haben wieder Tausende von Jecken auf den Straßen und Plätzen, in den Sälen und Wirtschaften gesungen, getanzt, geschunkelt, gebützt und gelacht. Während der tollen Tage gab es aber auch jede Menge zu erleben in unserer Stadt: Umzüge, Bälle, Sitzungen und vieles, vieles mehr. Gut zu wissen, dass die Highlights davon nun in der Chronik "Dat wor et!" wiederzufinden sind. Festzuhalten ist, dass dieses wunderbare Nachschlagewerk schon zum fünften Mal erscheint. Als Oberbürgermeister der Stadt Köln gratuliere ich an dieser Stelle zu diesem schönen Jubiläum auf das Herzlichste.
Mit großem Engagement und viel persönlichem Einsatz ist es den Herausgebern auch dieses Mal gelungen, die Bandbreite des Kölschen Fasteleers darzustellen. Und so verwundert es auch nicht, dass die Sessions-Chronik sich allseits großer Beliebtheit erfreut und mittlerweile ein Muss für jeden Karnevalsfan ist. Da bleibt für mich, nur noch zu hoffen, dass sich die kölsche Sessions-Chronik "Dat wor et!" weiterhin so erfolgreich entwickelt.
Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich viel Spaß beim Durchblättern! Vielleicht findet sich der eine oder andere namentlich oder auch bildlich erwähnt hierin wieder.
(entnommen aus "Dat wor et... Die Kölsche Sessions-Chronik", Ausgabe 2001) |
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Markus Ritterbach (Präsident des Festkomitees des Kölner Karnevals von 1823 e.V.):
In der nun vergangenen Session 2007 ist so manches passiert. Es gab viele Veränderungen. Immer wieder waren es kleine oder auch größere Schritte, die den Kölner Karneval und alle Jecken weiter vorangebracht haben.
Feierlich starteten die Kölner Karnevalisten mit einem Pontifikalamt im Hohen Dom zu Köln am Vorabend der Proklamation in die Session 2007. Es gab eine würdevolle, kölsch-stilvolle Proklamation des Kölner Dreigestirns. Eine fröhliche, kindgerechte Kinderproklamation schloss sich zwei Tage später an. Eine qualitätsvolle, großartige Matinee des Rosenmontagszuges setzte Meilensteine. Vor allem jedoch: Es gab ein Kölner Dreigestirn mit einer feinen Handschrift – als Besucher bei der jüdischen Gemeinde, bei Obdachlosen, im Gefängnis sowie im Museum. Immer – auch auf den Bühnen – mit den richtigen Worten, immer mit dem richtigen Stil, immer humorvoll und erfrischend. Über hundert Karnevalsgesellschaften des Festkomitees tragen dieses große, vaterstädtische Fest. Zahlreiche Sitzungen in großen und in kleinen Sälen, Sitzungen der Gesellschaften, von Schulen und von Pfarreien und der große Straßenkarneval mit dem Höhepunkt des Rosenmontagszuges erfreuten die Menschen von nah und fern. Viele Kleinigkeiten kommen noch dazu. Der Kölner ist durch seinen Karneval und durch die Vielfalt dieses Festes reich beschenkt.
Wie soll jemand dies alles erleben können? Sicher haben nur wenige Menschen alle diese vielen verschiedenen Veranstaltungen erlebt. Immer dabei zu sein, ist selbst den „Oberjecken“ kaum möglich. Aber dafür gibt es genau dieses Buch, die Chronik der Session 2007. Das Team von „Dat wor et“ war immer für Sie ganz vorn und bei ganz unterschiedlichen Anlässen auf der Suche nach interessanten Bildern und spannenden Geschichten. Chronisch wurde gesucht – nach dem, was Köln und dem Karneval gut tut und festgehalten werden muss.
Nur wenige Menschen habe ich bei den karnevalistischen Veranstaltungen so häufig gesehen, wie das Team von „Dat wor et“. Frank Tewes und Heribert Rösgen sind die ständigen Begleiter des Kölner Karnevals. Die beiden haben das richtige Gespür für die großen Momente, aber fast noch mehr für die kleinen Geschichten und Gesten, die den Kölner Karneval so besonders wertvoll machen. Wenn andere ausgelassen feiern, ist das „Dat wor et“-Team stets im Einsatz. Ich hatte gelegentlich den Eindruck, dass diese Menschen ganz ohne Schlaf auskommen.
Das Ergebnis dieses unglaublichen Engagements liegt nun in Ihren Händen. Wie facettenreich unser Karneval ist, können Sie nun durch „Dat wor et“ entdecken, denn nahezu alles findet sich in diesem Rückblick. Immer ist es dabei sehr persönlich, sehr individuell und herzlich geschrieben. „Mir all sin Kölle!“ – so lautete es in der Session 2007 und so wurde es gelebt. Dabei blicken wir auf eine gute Zeit zurück. „Mir all sin Kölle!“ hieß es eine Session lang, „Mir all wore Kölle!“ könnte man nun sagen. Aber viel treffender ist doch: „Mir all blieve Kölle!“ Auch dank diesem 11. Band von „Dat wor et“ bleibt diese Session unvergesslich in Erinnerung. Wie es sich gehört, gratuliere ich herzlich zum jecken Jubiläum und wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre.
(entnommen aus: „Dat wor et... 2007 - Die Kölsche Sessions-Chronik“) |
Jürgen Roters (Oberbürgermeister der Stadt Köln):
Liebe Freunde des Kölner Karnevals,
den Kölner Karneval gibt es nur einmal! Er gehört zu Köln wie der Dom und der Rhein. Vor allem ist er ein überregionales Markenzeichen für das Lebensgefühl der Kölnerinnen und Kölner. Dass der Karneval vor allem ein Gefühl ist, dafür stand auch das Sessionsmotto „In Kölle jebützt“. „Jebützt“ von den Menschen, die so viel Lebensfreude im Karneval versprühen. „Jebützt“ von der Kölner Lebensart und -weise, von der Offenheit und Toleranz, die das ganze Jahr über in unserer Stadt gelebt werden. „Jebützt“ von der Vielfalt, die das Leben in Köln so angenehm macht. Die vielen Kölner Karnevalsgesellschaften und –vereine pflegen das schönste Brauchtum unserer Stadt. Dabei gilt es, Überliefertes nutzbar zu machen und der eigenen Zeit anzupassen. Sie alle bereichern mit ihren bunten Aktivitäten und stimmungsgeladenen Veranstaltungen das Kulturgut Karneval und tragen so zur Lebensqualität in Köln bei. Die meisten Gesellschaften und Vereine haben das ganze Jahr über ein reges Gemeinschaftswesen. Hier hat das „Wir“ noch eine Bedeutung. Das ist viel wert in einer Gesellschaft, in der zunehmend der Verlust an Zusammenhalt beklagt wird und die Anforderungen im Berufsleben und Alltag doch stetig steigen. Besonders anerkennenswert sind auch die vielen karnevalistischen Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen. Damit wird zum einem dem Kölner Karneval der Nachwuchs gesichert, zum anderen werden auch Werte vermittelt, die im Alltag und im Miteinander wichtig sind. Für all das gezeigte Engagement zur Pflege des kölschen Brauchtums und das Miteinander in den Gesellschaften und Vereinen danke ich als Oberbürgermeister der Stadt Köln ganz herzlich. Ich wünsche Ihnen viel Freude mit diesem Buch, das eindrucksvoll die närrische Lebensfreude und Begeisterungsfähigkeit der Menschen in unserer Stadt darstellt.
(entnommen aus: „Dat wor et... 2010 - Die Kölsche Sessions-Chronik“) |
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